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Lemmy - The Movie

Published: Oct 4, 2011 by admin Filed under: Reviews
Lemmy - The Movie

Man könnte das ganze Gerede abkürzen: kaufen!!!

Aber wer wären wir denn, wenn wir es dabei belassen würden?

Stimmt, also führen wir die Sache näher aus:

Zuerst sollte erwähnt werden, wenn ihr euch für den Kauf entscheidet, haltet nach der englischen Version Ausschau. Die deutsche Fassung ist um sage und schreibe 10 Minuten kürzer als das englische Original.

Welche Sachen der deutsche Zensus dort genau heraus  geschnitten  hat, und warum, habe ich noch nicht herausgefunden. Ich habe jedenfalls von vornherein zur englischen gegriffen, was sich im Nachhinein als Gutes erwiesen hat.

Die Dokumentation an sich bringt einen umfangreichen und erstaunlich ehrlichen Einblick in das Leben und Schaffen des Lemmy Kilmister.

Primäres Augenmerk wird hierbei  allerdings auf sein Leben in Los Angeles gelegt, chronologische Aufarbeitung seines Lebens sucht man hier vergebens, ein bisschen Vorwissen ist von Vorteil aber auch kein Kriterium um auch ohne Dieses gut unterhalten zu werden.

Immer wieder kommen auch Weggefährten Lemmys zu Wort. Unter Anderem erzählen Slash, Alice Cooper, Dee Snider, James Hetfield , Henry Rollins, Ozzy und Scott Ian neben noch vielen Anderen ihre Anekdoten, wie sie Lemmy das erste Mal trafen oder was sie mit ihm verbinden, was er ihnen bedeutet, welchen Einfluss er auf sie hatte. Ich hab mir das eine oder andere Mal derbe auf den Schenkel klopfen müssen. Anderes stimmt einen dann auch wieder nachdenklich, was diesen Film in seiner Gänze auch widerum abrundet.

Lemmy stellt uns seinen Sohn vor, wir erfahren, wie er mit sechs Jahren seinen Vater kennenlernte und wie er langsam in die Fusstapfen seines Vaters als Musiker tritt.  Lemmy redet nichts schön, und wir kriegen einen ungeschminkten Einblick in sein Privatleben. Das macht den Film ehrlich und symphatisch.

Die Blue-Ray kommt mit einem ansehnlichen Stapel an Extras daher. Zum einem wären dort die Vorbereitungen zum Gastauftritt bei Metallica. Hier können wir Lemmy beim Einspielen des Songs mit Metallica im Proberaum zusehen. Zum Anderen sind die Extras gespickt mit kleinen Abschnitten über die üblichen Outtakes, Funny Stories bis hin zur Vorstellung einiger Motörhead-Fans. Auf der DVD-Version befinden sich diese Extras auf einer 2. DVD.

 

Alles in Allem eine sehr stimmige runde Dokumentation mit der richtigen Dosis Humor und Musik.

Ich kann es euch jendenfalls nur ans Herz legen, und dabei bin ich nichtmal ein grosser Motörhead-Fan ;-)

Hier der Trailer:


DVD - Heavy Metal in Baghdad

Published: May 21, 2010 by admin Filed under: Reviews


Heavy Metal in Baghdad is a fascinating documentary based around the Iraqi heavy metal band Acrassicauda, influenced by the war in Iraq and struggeling with lifethreatening situations.

A team of New York´s lifestyle Magazine "VICE" took the trip to Iraq in 2003, risking their own lives.


A trailer can be viewed at this location


ACRASSICAUDA BIO

Born out of a basement rehearsal space in Baghdad, Acrassicauda (Latin for “Black Scorpion”) is Iraq’s only heavy metal band. Tutored by music instructor and guitar virtuoso Saad “Yngwie” Say and inspired by western bands like Metallica, Slayer and Slipknot, they began writing and playing metal in 2001. They soon learned that their dream of performing live in Iraq was going to be no easy task.

Original members Firas (bass), Tony (lead guitar), Marwan (drums), Faisal (rhythm guitar) and Waleed (lead vocals) were only able to play 3 shows before the war started in 2003. Soon after, Waleed retired from the band and fled the country, leaving Faisal to fill the void of lead singer. Due to increased security precautions throughout Iraq, it became difficult to practice or even get through a show without serious problems. As the situation worsened in Baghdad they began receiving death threats from insurgent groups and religious fundamentalists accusing them of Satan-worship. Eventually, it proved impossible to find any venue that was safe to perform in.

Thanks to generous donations made on their behalf, the band now resides in Turkey after living a year as refugees in Damascus, Syria. In their seven years as a band they have managed to play only 6 concerts in Baghdad, 2 in Syria and one in Turkey. The war has all but destroyed their dream to live in peace, grow their hair long, bang their heads and play metal as loud as they want. Life in Turkey is proving extremely difficult for them. Acrassicauda is literally a band on the run.
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